Notbrunnen in Frankfurt am Main

Handschwengelpumpen und Trinkwasser-Notbrunnen in deiner Stadt. Funktionieren ohne Strom und liefern Grundwasser im Krisenfall. Ergebnisse für Frankfurt am Main (Hessen).

Notbrunnen-Standorte für Frankfurt am Main werden noch erfasst. Unten findest du allgemeine Krisenvorsorge-Infos und hilfreiche Quellen.

Krisenvorsorge-Info für Frankfurt am Main

Katastrophenschutz

Frankfurt betreibt kein System aus festen Katastrophenschutz-Leuchttürmen wie Berlin. Im Falle eines längeren Stromausfalls richtet die Feuerwehr Frankfurt dezentrale Notmeldestellen ein. Diese befinden sich an den 12 Feuerwachen der Berufsfeuerwehr und den 28 Standorten der Freiwilligen Feuerwehr. Dort können Bürger Notfälle melden, wenn das Telefonnetz ausfällt. Eine Übersicht aller Standorte ist auf der Notfallinformationskarte der Feuerwehr verfügbar (fwffm.info/karte). Die Untere Katastrophenschutzbehörde koordiniert den Katastrophenschutz und hat 2024 eine Großübung mit 125 Einsatzkräften für ein Blackout-Szenario durchgeführt. Der Bevölkerungsschutz kann ausgefallene Infrastruktur nicht ersetzen, sondern ist darauf ausgelegt, unmittelbare Gefahren für Leib und Leben abzuwenden.

Quelle: feuerwehr-frankfurt.de, hessenschau.de (Großübung Blackout-Szenario 2024)

Katastrophenschutzplan

Sirenen

Nein Sirenen vorhanden
2 Sirenen
12. Mär. 2026 Letzter Test

Elektronische Sirenen (geplant). Aktuell nur Industriesirenen in Höchst und Fechenheim.

Notstrom-Tankstellen

Für Frankfurt am Main liegen keine öffentlichen Daten zur Notstrom-Tankstellen-Infrastruktur vor. Das bundesweite Forschungsprojekt TankNotStrom (Berliner Feuerwehr/BMBF) hat zwar ein System zur Kraftstoffversorgung bei Stromausfall entwickelt, eine Umsetzung in Frankfurt ist aber nicht öffentlich dokumentiert. Hessen hat auf Landesebene Rahmenempfehlungen für Stromausfälle veröffentlicht, die auch die Kraftstoffversorgung thematisieren.

Amateurfunk

DARC-Distrikt

Trinkwasser-Notversorgung

Mainova AG (Verteilung) / Hessenwasser GmbH & Co. KG (Beschaffung) Versorger

Quelle: frankfurt.de (Trinkwasserversorgung), hessenwasser.de, fragdenstaat.de, bbk.bund.de (Wassersicherstellung)

Warn-Infrastruktur

Frankfurt am Main (Stadt, einzeln abonnierbar in NINA) NINA-Region
Ja Cell Broadcast
Nein Lautsprecherwagen

Frankfurt nutzt das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes. Die Zentrale Leitstelle im BKRZ (Brand-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum) in Eckenheim verfügt über eine satellitengestützte, hochausfallsichere MoWaS-Station. MoWaS unterscheidet drei Gefahrenstufen: Gefahreninformation, Gefahr und extreme Gefahr. Frankfurt ist deutschlandweit die erste Stadt, in der Ströer-Displays über alle drei Gefahrenstufen warnen. Über 40 dieser Displays befinden sich allein an den U- und S-Bahn-Stationen Hauptwache und Konstablerwache. Ein flächendeckendes Sirenennetz (162 Standorte) ist geplant, aber noch nicht realisiert.

Noch keine Einträge für Frankfurt am Main

Wir arbeiten daran, Notbrunnen in Frankfurt am Main aufzunehmen. Bis dahin findest du Informationen über diese Quellen:

Kennst du Standorte in Frankfurt am Main? Schreib uns an [email protected].

Häufige Fragen

Was sind Notbrunnen und wie funktionieren sie?
Trinkwassernotbrunnen hält der Bund nach dem Wassersicherstellungsgesetz vor. Sie fördern Grundwasser unabhängig vom Leitungsnetz und können auch bei Katastrophen in Friedenszeiten genutzt werden. Bundesweit sind es über 5.200 (BBK). Im Einsatzfall wird das Wasser an Zapfstellen in mitgebrachte Behälter abgegeben, vorgesehen sind in der Regel 15 Liter je Person und Tag.
Ist das Wasser aus Notbrunnen trinkbar?
Nicht automatisch. Ob und mit welchen Auflagen Wasser aus Notbrunnen verwendet werden darf, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt. Bei der Abgabe werden dem Wasser laut BBK Desinfektionstabletten zugegeben. Hinweise an der Ausgabestelle beachten.
Wo finde ich Notbrunnen in Frankfurt am Main?
Zuständig für die Umsetzung sind Länder und Kommunen. Nicht jede Stadt veröffentlicht die Standorte, manche geben die Ausgabestellen aus Sicherheitsgründen erst im Ereignisfall bekannt. Wo Standorte öffentlich sind, findest du sie auf dieser Seite. Sonst informieren im Krisenfall Warn-Apps, Radio und die Stadt selbst.

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