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Stromausfall: Was tun? Sofortmaßnahmen und Vorsorge (2026)

Sicherungen prüfen, melden, Vorrat checken: Die wichtigsten Sofortschritte plus konkrete Vorbereitung für längere Ausfälle nach BBK.

Lesezeit ca. 9 Min. · Aktualisiert: 28. Mai 2026

Plötzlich ist es dunkel. Der Kühlschrank brummt nicht mehr, der WLAN-Router blinkt nicht, das Smartphone empfängt kein Internet. In den meisten Fällen ist der Strom in wenigen Minuten zurück. Aber selbst kurze Ausfälle können verunsichern und längere zur ernsten Lage werden. Diese Anleitung zeigt dir, was du in den ersten Minuten konkret tust und wie du dich für längere Ausfälle vorbereitest.

Die wichtigste Regel zuerst: Ruhe bewahren und systematisch vorgehen. Stromausfälle in Deutschland sind statistisch kurz, das Stromnetz ist eines der zuverlässigsten der Welt. Trotzdem lohnt sich Vorbereitung, denn bei Wetterereignissen können einzelne Ausfälle auch mehrere Stunden bis Tage dauern. Wer mehr als 72 Stunden überbrücken will, kombiniert eine Powerstation mit einem soliden Notvorrat.

Das Wichtigste in Kürze
  • Zuerst prüfen: Ist nur deine Wohnung betroffen oder die ganze Straße?
  • Sicherungskasten checken: Hauptschalter, FI-Schutzschalter und Sicherungen prüfen.
  • Geräte abschalten: Empfindliche Elektronik vom Netz nehmen, eine Lampe an lassen als Indikator.
  • Kühlschrank zu: Geschlossen hält er 4 bis 6 Stunden, Gefrierschrank bis 48 Stunden.
  • Netzbetreiber anrufen, nicht den Stromanbieter (steht auf der Stromrechnung).
  • Bei Gefahr: 112 wählen. Mobilfunk hält 1 bis 3 Stunden ohne Netzstrom.
BBK-Empfehlung
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Halten Sie sich für den Fall eines Stromausfalls eine Taschenlampe mit Reservebatterien, ein batteriebetriebenes Radio, Kerzen und Streichhölzer sowie eine Powerbank bereit. Denken Sie an Bargeld in kleinen Scheinen, da Kartenzahlung und Geldautomaten bei länger andauerndem Stromausfall ausfallen.

Quelle: bbk.bund.de, Vorsorge und Handeln bei Stromausfall

Stromausfall: Die ersten 5 Schritte

Schnellanleitung: 1. Aus dem Fenster schauen, ob Nachbarn auch betroffen sind. 2. Sicherungskasten checken (FI-Schalter und Sicherungen). 3. Empfindliche Geräte vom Netz, eine Lampe an lassen. 4. Kühlschrank und Gefrierschrank zu lassen. 5. Netzbetreiber (nicht Stromanbieter) anrufen.

Diese Reihenfolge funktioniert in fast allen typischen Stromausfall-Situationen. Sie startet bei der Diagnose und endet bei der Meldung an die richtige Stelle.

1
Schauen, ob auch andere betroffen sind

Blick aus dem Fenster: Brennt die Straßenbeleuchtung? Haben Nachbarn Licht? Wenn ja, liegt das Problem in deiner Wohnung. Wenn nein, ist es ein flächendeckender Ausfall.

2
Sicherungskasten prüfen

FI-Schutzschalter und Sicherungen kontrollieren. Eine herausgesprungene Sicherung vorsichtig wieder einlegen. Springt sie sofort wieder raus, ist ein Defekt im Stromkreis. Dann diesen Stromkreis aus lassen und Elektriker rufen.

3
Empfindliche Geräte vom Netz

Computer, Fernseher, teure Audiogeräte ausschalten oder Stecker ziehen. So vermeidest du Schäden durch Spannungsspitzen beim Wiederzuschalten. Eine einfache Lampe an lassen, sie zeigt dir, wann der Strom zurück ist.

4
Kühlschrank und Gefrierschrank zu lassen

Geschlossen halten sie die Kälte erstaunlich lange. Jedes Öffnen kostet Stunden Pufferzeit. Erst bei länger andauerndem Ausfall über die Inhalte nachdenken.

5
Netzbetreiber informieren

Bei flächendeckendem Ausfall den Netzbetreiber (NICHT den Stromanbieter) anrufen. Die Nummer steht auf deiner Stromrechnung unter "Netzbetreiber" oder auf der Website der Stadtwerke. Bei akuter Gefahr für Leib und Leben: 112.

Nur deine Wohnung oder die ganze Straße?

Die wichtigste Diagnose-Frage. Sie entscheidet darüber, ob du selbst etwas tun kannst oder warten musst.

Nur deine Wohnung betroffen
  • Sicherungskasten checken, FI-Schalter zurücksetzen
  • Vermieter oder Hausmeister informieren
  • Bei wiederholtem Auslösen: Elektriker rufen
  • Eventuell defektes Gerät identifizieren (zuletzt eingeschaltetes)
Flächendeckender Ausfall
  • Netzbetreiber anrufen oder auf dessen Website nach Störungen suchen
  • Sicherungen NICHT immer wieder hochdrücken
  • Auf NINA-Warn-App und Radio achten (batteriebetrieben)
  • Geduldig bleiben, Wartezeit kann Stunden dauern
Sicherungskasten
Hauptschalter + FI + Einzelsicherungen. Bei Ausschlag eine nach der anderen wieder einlegen.
Netzbetreiber
Nicht der Vertragsanbieter. Nummer steht auf der Stromrechnung. Bei Gefahr: 112.
Kühlschrank
Zu lassen. 4 bis 6 Stunden kühl. Gefrierschrank voll: 24 bis 48 Stunden.
Bargeld
EC-Karten und Geldautomaten fallen aus. Kleine Scheine + Münzen bereithalten.

Welche Geräte zuerst ausschalten?

Spannungsspitzen beim Wiederzuschalten können empfindliche Elektronik beschädigen. Deshalb gilt: aus dem Netz nehmen, was nicht laufen muss.

Bei längerem Stromausfall ausschalten / Stecker ziehen
  • Computer, Laptop-Netzteile, Monitore
  • Fernseher, Receiver, Heimkino-Anlagen
  • Audiogeräte, Verstärker, teure Lautsprecher
  • Drucker, Router (falls keine USV vorhanden)
  • Elektroherd / Backofen prüfen (besonders, wenn beim Ausfall gerade in Betrieb)
  • Bügeleisen, Wasserkocher, Toaster (falls in Betrieb)
  • Eine einfache Lampe AN lassen als Strom-Indikator
Praxis-Tipp: Überspannungsschutz

Für die wichtigsten Geräte lohnt sich eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz (10 bis 30 Euro). Sie schützt nicht nur bei Stromausfall, sondern auch bei Blitzeinschlag und Spannungsschwankungen im Alltag.

Stromausfall richtig melden

Anrufen musst du den Netzbetreiber, nicht den Stromanbieter mit dem du den Liefervertrag hast. Die Nummer findest du auf deiner Stromrechnung unter "Netzbetreiber" oder "Verteilnetzbetreiber". Bei akuter Gefahr für Leib und Leben: 112.

Viele rufen reflexartig den Stromanbieter an, mit dem sie ihren Liefervertrag haben. Das ist die falsche Stelle. Zuständig für die Leitungen ist der Netzbetreiber, eine andere Firma.

So findest du den richtigen Ansprechpartner
Bundesnetzagentur

Auf deiner Stromrechnung steht der Netzbetreiber (oft auch "Verteilnetzbetreiber" oder "Netzgesellschaft" genannt) mit einer separaten Störungs-Hotline. Diese ist 24/7 erreichbar. Alternativ kannst du auf der Website der örtlichen Stadtwerke nach Störungen suchen, viele zeigen aktuelle Ausfälle in Echtzeit.

Wie lange dauert ein Stromausfall in Deutschland?

Deutschland hat eines der zuverlässigsten Stromnetze der Welt. Statistisch ist ein durchschnittlicher Endverbraucher hierzulande nur wenige Minuten pro Jahr ohne Strom. Aber Statistik ist eines, der konkrete Fall etwas anderes.

13 Min
Durchschnittlicher Ausfall pro Jahr (SAIDI 2023)
99,99 %
Versorgungssicherheit DE
72 h
BBK-Mindestempfehlung Selbstversorgung
5 Tage
Münsterland-Stromausfall 2005 (250.000 Betroffene)

Quellen: Bundesnetzagentur SAIDI-Bericht 2023, BBK, Bundesarchiv. Spitzenwerte entstehen meist durch Wetterereignisse (Schneechaos, Orkane, Hochwasser) oder durch Großschadenslagen. Die historischen Großausfälle zeigen: Mehrtägige Stromausfälle sind in Deutschland selten, aber möglich. Vorbereitung lohnt sich.

Wenn der Stromausfall länger dauert: Powerstation und Notvorrat

Faustregel: Für die wichtigsten Geräte (Handy, WLAN-Router, LED-Licht, Kühlschrank) reicht eine Powerstation mit 1.000 bis 2.000 Wattstunden für mehrere Tage. Mit Solarpanel auch ohne Netzstrom nachladbar. Plus Notvorrat für 72 Stunden bis 10 Tage gemäß BBK-Empfehlung.

Wenn nach einer Stunde noch kein Strom da ist, lohnt sich ein Blick auf die Backup-Optionen. Eine tragbare Powerstation überbrückt mehrere Tage und versorgt die wichtigsten Geräte, ohne dass du auf laute, geruchsbelästigende Generatoren angewiesen bist.

Gerät Leistung (Watt) Energiebedarf / Tag (Wh) Powerstation-Größe
Smartphone laden (5x)20 Wca. 75 Whjede Powerstation
LED-Lampe (4h)10 Wca. 40 Whkleinste reicht
WLAN-Router (24h)10 Wca. 240 Whab 300 Wh
Heizdecke (4h)50 Wca. 200 Whab 500 Wh
Kühlschrank A++ (ganzer Tag)50 W avgca. 400 Whab 1.000 Wh
Alles oben kombiniert / 1 Tagvariabelca. 1.000 Wh1.000 bis 2.000 Wh

Für die meisten Haushalte ist eine Powerstation zwischen 1.000 und 2.000 Wattstunden der Sweet Spot. Sie reicht für mehrere Tage Smartphone, Router, LED-Licht und einen Kühlschrank, lässt sich tragen und über ein Solarpanel auch ohne Netzstrom nachladen.

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Powerstation für Stromausfall

Anker SOLIX und EcoFlow gehören zu den Marktführern bei tragbaren Akku-Stromspeichern. Achte auf Kapazität in Wattstunden (Wh), Dauerleistung in Watt (W) und ob ein Solarpanel kompatibel ist. Modelle ab etwa 1.000 Wh decken die wichtigsten Notfall-Szenarien ab.

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Wer länger autark sein will, kombiniert die Powerstation mit einem faltbaren Solarpanel (100 bis 400 Watt) und einem ausreichenden Notvorrat. Wie du den Lebensmittelvorrat sauber aufbaust, steht in unserem Leitfaden zum Notvorrat anlegen.

Wärme und Licht ohne Strom

Bei Stromausfall fällt in vielen Haushalten auch die Heizung aus (Brenner und Umwälzpumpen brauchen Strom). Im Winter wird das schnell zum eigentlichen Problem. Vorbereitung in drei Richtungen.

Wärme
Schlafsack, Wolldecken, warme Kleidung in Schichten. Heizdecke mit Powerstation als Bonus. Räume zusammenrücken.
Licht
LED-Taschenlampe, Stirnlampe, Solar-Gartenlampen, Kerzen mit Streichhölzern. Reservebatterien getrennt lagern.
Information
Kurbelradio oder batteriebetriebenes Radio mit DAB+. Empfängt Notfall-Durchsagen ohne Internet.
Achtung: Kohlenmonoxid

Niemals Holzkohlegrills, Gaskocher oder Heizpilze in geschlossenen Räumen betreiben. Es entstehen geruchlose, lebensgefährliche Mengen Kohlenmonoxid. Auch Kerzen brauchen Sauerstoff und ausreichend Abstand zu Vorhängen. Bei Gasheizgeräten unbedingt Herstellerhinweise beachten und lüften.

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Kurbelradio, Stirnlampe, Notgepäck

Spezialisierte Outdoor- und Survival-Händler führen Kurbelradios mit Solar-Backup, robuste LED-Stirnlampen, Notfall-Schlafsäcke und komplette Bug-Out-Bags. Die Auswahl ist deutlich größer und gezielter als im Supermarkt.

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Telefonieren ohne Strom?

Festnetz fällt sofort aus (moderne VoIP-Anschlüsse brauchen den Router). Mobilfunk hält noch 1 bis 3 Stunden, danach gehen die Funkmasten in Knappheit. Smartphone-Akku im Standby reicht 12 bis 24 Stunden. Eine 20.000-mAh-Powerbank verlängert das deutlich.

Eine der unterschätzten Folgen: Das normale Festnetz funktioniert bei Stromausfall nicht mehr. Moderne Anschlüsse sind digital (VoIP) und brauchen den Router, der ohne Strom tot ist. Mobilfunk hält noch eine Weile, aber auch nicht ewig.

Wie lange funktioniert Kommunikation ohne Strom?
Festnetz (VoIP)
0 (Router tot)
Mobilfunk (Sendemast-Batterie)
1 bis 3 Std.
Smartphone-Akku (Standby)
12 bis 24 Std.
Powerbank 20.000 mAh
3 bis 5 Ladungen

Konsequenz: Powerbank oder Powerstation laden dein Smartphone, aber das Mobilfunknetz selbst ist nach 1 bis 3 Stunden weg, weil die Funkmasten ihre Batterie-Backups aufgebraucht haben. Für die ersten Stunden hilft das Handy, für längere Lagen brauchst du andere Wege: ein DAB+-Radio für Nachrichten, persönliche Treffen mit Nachbarn, oder Notrufsäulen in größeren Städten.

Checkliste: Notfall-Ausstattung für Stromausfall

Grundausstattung für 72 Stunden ohne Strom
  • LED-Taschenlampe und Stirnlampe + Reservebatterien
  • Batterie- oder Kurbelradio (mit DAB+ und UKW)
  • Powerbank (mindestens 10.000 mAh, besser 20.000)
  • Kerzen, Teelichter, Streichhölzer in wasserdichter Dose
  • Schlafsack oder dicke Wolldecken pro Person
  • Warme Kleidung, Mütze, dicke Socken griffbereit
  • Thermoskanne für heiße Getränke
  • Trinkwasser und Notvorrat (siehe Notvorrat anlegen)
  • Bargeld in kleinen Scheinen und Münzen
  • Liste mit wichtigen Telefonnummern auf Papier
  • Erste-Hilfe-Set, persönliche Medikamente
  • Optional: Powerstation mit Solarpanel für längere Ausfälle

In 5 Schritten auf Stromausfall vorbereiten

1
Notfall-Box anlegen

Eine sichtbare, immer auffindbare Box mit Taschenlampe, Batterien, Kerzen, Streichhölzern und Powerbank. So suchst du nicht im Dunkeln.

2
Netzbetreiber-Nummer notieren

Auf Papier, am Kühlschrank oder im Notfall-Ordner. Das Smartphone ist im Ernstfall vielleicht nicht zur Hand.

3
Notvorrat aufbauen

Für mindestens 72 Stunden, besser 10 Tage gemäß BBK. Details und Mengen im Ratgeber Notvorrat anlegen.

4
NINA-Warn-App installieren

Offizielle App des BBK für Notfall-Warnungen. Funktioniert solange das Mobilfunknetz steht. Cell Broadcast ist automatisch aktiv auf allen modernen Smartphones.

5
Powerstation prüfen

Wer eine Powerstation hat: regelmäßig laden, einmal im Quartal Funktion testen. Lithium-Akkus mögen weder Tiefentladung noch monatelange Volllagerung.

Lokale Notfall-Infrastruktur kennen

Bei längerem Ausfall kann es sinnvoll sein zu wissen, wo die nächste Notdienst-Apotheke, das nächste Krankenhaus mit Notstromversorgung oder ein Notbrunnen in deiner Stadt liegen. Auf krisenvorsorge-guide.de findest du diese Orte mit Karte für deine Stadt.

Ein Stromausfall ist in den meisten Fällen ärgerlich, aber harmlos. Mit der richtigen Vorbereitung wird selbst ein längerer Ausfall zur Übung statt zur Krise. Ruhe bewahren, systematisch vorgehen, Vorbereitung im Schrank statt im Kopf.

Häufige Fragen

Was mache ich als Erstes, wenn der Strom ausfällt?
Erst prüfen ob nur deine Wohnung oder die ganze Straße betroffen ist (Blick aus dem Fenster, Nachbarn). Dann Sicherungskasten checken: FI-Schalter und Sicherungen kontrollieren, eine herausgesprungene Sicherung vorsichtig wieder einlegen. Empfindliche Elektrogeräte ausschalten oder Stecker ziehen, eine Lampe als Indikator anlassen. Kühlschrank und Gefrierschrank zu lassen.
Wen rufe ich bei einem Stromausfall an?
Nicht den Stromanbieter (Vertragspartner für den Liefervertrag), sondern den Netzbetreiber. Die Nummer steht auf deiner Stromrechnung unter 'Netzbetreiber' oder 'Verteilnetzbetreiber' und ist 24/7 erreichbar. Alternativ Website der örtlichen Stadtwerke. Bei akuter Gefahr für Leib und Leben: 112.
Welche Geräte sollte man bei Stromausfall ausschalten?
Alle empfindlichen Elektronikgeräte ausschalten oder vom Netz trennen: Computer, Fernseher, Audiogeräte, Drucker, Router (falls keine USV). Spannungsspitzen beim Wiederzuschalten können sonst Schäden verursachen. Eine einzelne Lampe eingeschaltet lassen, sie zeigt dir, wann der Strom zurück ist.
Kann man bei einem Stromausfall noch telefonieren?
Festnetz funktioniert nicht, weil moderne VoIP-Anschlüsse den Router brauchen, der ohne Strom tot ist. Mobilfunk hält noch 1 bis 3 Stunden, weil die Funkmasten Batterie-Backups haben, danach bricht auch das Mobilnetz zusammen. Eine Powerbank oder Powerstation hält dein Smartphone deutlich länger einsatzfähig.
Was passiert mit dem Kühlschrank bei Stromausfall?
Tür zu lassen, jedes Öffnen kostet Stunden Pufferzeit. Ein geschlossener Kühlschrank hält 4 bis 6 Stunden ausreichend kühl, eine volle Gefriertruhe sogar 24 bis 48 Stunden. Erst danach über verderbliche Lebensmittel und Entsorgung nachdenken.
Wie lange dauert ein durchschnittlicher Stromausfall in Deutschland?
Statistisch sehr kurz: 2023 lag der durchschnittliche Versorgungsausfall pro Endverbraucher in Deutschland bei rund 13 Minuten pro Jahr (SAIDI-Wert der Bundesnetzagentur). Bei Wetterereignissen oder Großschadenslagen kann ein einzelner Ausfall jedoch Stunden bis Tage dauern. Das BBK empfiehlt deshalb, für mindestens 72 Stunden vorbereitet zu sein.
Welche Powerstation reicht für einen Haushalt?
Für die wichtigsten Geräte (Smartphone, WLAN-Router, LED-Licht, Kühlschrank) reicht eine Powerstation mit 1.000 bis 2.000 Wattstunden für mehrere Tage Grundversorgung. Achte auf Kapazität (Wh), Dauerleistung (W) und Solarpanel-Kompatibilität. Marktführer sind EcoFlow und Anker SOLIX.

Notfall-Infrastruktur in deiner Stadt finden

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