Hilfsorganisationen in München

THW-Ortsverbände, DRK, ASB, Malteser, Johanniter und Freiwillige Feuerwehr in deiner Nähe. Ehrenamtliche Helfer im Katastrophenfall. Ergebnisse für München (Bayern).

Krisenvorsorge-Info für München

Katastrophenschutz

München hat bislang kein öffentlich kommuniziertes System fester Katastrophenschutz-Leuchttürme im Stadtgebiet, wie es Berlin mit 45 behördlichen Leuchttürmen betreibt. Der Landkreis München hat dagegen ein Leuchtturm-Konzept umgesetzt: Die 29 Kommunen des Landkreises haben notstromgesicherte Gebäude als Anlaufstellen bei Blackout festgelegt, an denen Bürger Informationen erhalten und Notrufe absetzen können. Für das Münchner Stadtgebiet selbst ist die Lage unklar. Die Landeshauptstadt München ist laut Bayerischem Katastrophenschutzgesetz eigenständig für den Katastrophenschutz zuständig und kann dafür Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehren, Rettungsdienste, Hilfsorganisationen und das THW anfordern. Am 15. April 2026 startet das deutschlandweit erste Bayerische Landesamt für Bevölkerungsschutz mit Sitz in München oder Umgebung, das die Krisenresilienz im Freistaat weiter stärken soll.

Quelle: stadt.muenchen.de/infos/bevoelkerungsschutz.html, landkreis-muenchen.de/katastrophenschutz-leuchttuerme, abendzeitung-muenchen.de, stmi.bayern.de

Katastrophenschutzplan

Sirenen

Nein Sirenen vorhanden
Nicht zutreffend Letzter Test

Keine stationären Sirenen im Stadtgebiet

Notstrom-Tankstellen

Für München liegen keine öffentlichen Daten zu notstromfähigen Tankstellen vor. Das bundesweite Forschungsprojekt TankNotStrom der Berliner Feuerwehr hat ein Logistiksystem zur Kraftstoffversorgung bei Stromausfall entwickelt, das aber primär in Berlin pilotiert wurde. In Bayern läuft das Forschungsprojekt SIRTL (Sicherstellung der Treibstoffversorgung bei einem großflächigen Stromausfall) des Landesfeuerwehrverbands Bayern, das Konzepte für die Treibstoffversorgung kritischer Infrastrukturen erarbeitet. Konkrete Zahlen notstromfähiger Tankstellen im Münchner Stadtgebiet sind öffentlich nicht bekannt.

Amateurfunk

DARC-Distrikt

Trinkwasser-Notversorgung

Stadtwerke München (SWM) Versorger
Quelle

Warn-Infrastruktur

München (Landeshauptstadt München als eigene Region abonnierbar) NINA-Region
Ja Cell Broadcast
Ja Lautsprecherwagen

München ist die einzige deutsche Millionenstadt ohne stationäre Sirenen. Die Stadt setzt vollständig auf digitale Warnmittel und mobile Beschallung. Cell Broadcast erreicht alle eingeschalteten Mobilgeräte ohne App. Beim landesweiten Warntag am 12.03.2026 wurde erstmals auch die Entwarnung per Cell Broadcast getestet. Der nächste bundesweite Warntag ist am 10.09.2026. In München werden zusätzlich die digitalen Infoscreens in U- und S-Bahnstationen für Warnungen genutzt.

Noch keine Einträge für München

Wir arbeiten daran, Hilfsorganisationen in München aufzunehmen. Bis dahin findest du Informationen über diese Quellen:

Kennst du Standorte in München? Schreib uns an [email protected].

Häufige Fragen

Was macht das THW im Katastrophenfall?
Das Technische Hilfswerk (THW) leistet technische Hilfe bei Katastrophen: Bergung, Räumung, Pumpen bei Hochwasser, Stromversorgung, Trinkwasseraufbereitung und Brückenbau. Es hat rund 80.000 ehrenamtliche Helfer in 668 Ortsverbänden.
Kann ich beim THW oder DRK mitmachen?
Ja. THW, DRK, ASB, Malteser und Johanniter suchen ständig ehrenamtliche Helfer. Beim THW startest du mit einer Grundausbildung (ca. 100 Stunden), die kostenlos ist. Beim DRK gibt es Sanitätsausbildungen. Mindestalter ist in der Regel 17 Jahre.
Welche Hilfsorganisation ist wofür zuständig?
THW: Technische Hilfe und Infrastruktur. DRK, ASB, Malteser, Johanniter: Sanitätsdienst, Rettungsdienst, Betreuung. DLRG: Wasserrettung. Freiwillige Feuerwehr: Brandschutz und technische Rettung. Im Ernstfall arbeiten alle zusammen.

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