Defibrillatoren in Hamburg

Öffentlich zugängliche AED-Defibrillatoren in deiner Nähe. Jede Minute zählt bei einem Herzstillstand. Ergebnisse für Hamburg.

Krisenvorsorge-Info für Hamburg

Katastrophenschutz

Hamburg hat bislang kein öffentlich dokumentiertes System von Katastrophenschutz-Leuchttürmen (KatS-Lt) wie Berlin. Die Behörde für Inneres und Sport hat nach dem großflächigen Stromausfall in Spanien (Frühjahr 2025) das Szenario 'Blackout' intensiv mit Fachbehörden und Bezirken ausgearbeitet. Im Krisenfall sollen Anlaufstellen bei Behörden und Notfall-Treffpunkte eingerichtet werden, konkrete Standortlisten sind jedoch nicht veröffentlicht. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste verfügen über fest installierte Notstromaggregate für 72 Stunden. Die Polizei betreibt eine Nottankstelle an der Carl-Cohn-Straße 39 (Winterhude), die zwischen 2018 und 2020 umfassend modernisiert wurde. Im CORRECTIV-Bundesländercheck (Januar 2026) lieferte Hamburg keine Informationen zu KatS-Leuchttürmen.

Quelle: hamburg.de/katastrophenschutz, correctiv.org (Blackout-Bundesländercheck 01/2026), hamburg.t-online.de

Katastrophenschutzplan

Sirenen

Ja Sirenen vorhanden
190 Sirenen
2025-09-11 Letzter Test

Hochleistungssirenen (fast alle alten Motorsirenen wurden durch neue Hochleistungssirenen ersetzt)

Notstrom-Tankstellen

Notstrom-Tankstellen vorhanden

Amateurfunk

DARC-Distrikt

Trinkwasser-Notversorgung

HAMBURG WASSER Versorger
Quelle

Warn-Infrastruktur

Hamburg (als Stadtstaat eine Region, Bezirke einzeln abonnierbar) NINA-Region
Ja Cell Broadcast
Ja Lautsprecherwagen

Hamburg verfolgt ein Warnkonzept mit Warnmix: Kein einzelnes Warnmittel deckt alle Situationen ab, daher werden möglichst viele Kanäle parallel genutzt. Zuständig sind Polizei, Feuerwehr, Fachbehörden und Bezirksämter. Bei Stromausfall fallen digitale Kanäle ggf. aus, daher wird ein netzunabhängiges Radio empfohlen (Kurbel-, Batterie- oder Autoradio). Der nächste bundesweite Warntag ist am 10. September 2026.

Noch keine Einträge für Hamburg

Wir arbeiten daran, Defibrillatoren in Hamburg aufzunehmen. Bis dahin findest du Informationen über diese Quellen:

Kennst du Standorte in Hamburg? Schreib uns an [email protected].

Häufige Fragen

Darf jeder einen Defibrillator benutzen?
Ja. Öffentliche AED-Geräte (Automatisierte Externe Defibrillatoren) sind für Laien konzipiert. Das Gerät gibt Sprachanweisungen und analysiert den Herzrhythmus selbstständig. Ein Schock wird nur ausgelöst, wenn er medizinisch notwendig ist. Du kannst nichts falsch machen.
Wie viele öffentliche Defibrillatoren gibt es in Deutschland?
In Deutschland gibt es über 50.000 öffentlich zugängliche AED-Geräte. Auf definetz.de sind rund 27.000 Standorte registriert. Sie befinden sich in U-Bahn-Stationen, Einkaufszentren, öffentlichen Gebäuden, Sportstätten und Bahnhöfen.
Wie weit sollte der nächste Defibrillator entfernt sein?
Idealerweise sollte ein AED innerhalb von 3 Minuten erreichbar sein, das entspricht etwa 200-300 Metern Laufstrecke. In vielen deutschen Innenstädten ist die Abdeckung gut, in ländlichen Gebieten gibt es noch Lücken.

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